DSL Technik

ISDN und analoge Modems gehören der Vergangenheit an. Beide schaffen nur eine Datenübertragungsrate von höchstens 56 kBit/s. Die Zukunft heißt Digital Subscriber Line, kurz DSL, denn mit einer Rate von bis zu 8Mbit/s ist es kaum zu (s)toppen. Aber wie funktioniert DSL überhaupt und warum ist es so schnell?

Wie funktioniert DSL?

Für die DSL Datenübertragung kann ein viel größerer Frequenzbereich genutzt werden als bei ISDN oder analogen Anschlüssen und dadurch ist die Geschwindigkeit auch wesentlich höher. Das große Frequenzband schränkt allerdings die Reichweite des Signals ein, heißt zwischen DSL-Modem und der Vermittlungsstelle darf keine allzu große Distanz sein, da das Signal sonst zu sehr abschwächt.

Um DSL nutzen zu können, werden zwei Modems benötigt, eins bei Ihnen und eins bei der Vermittlungsstelle. Über einen ganz normalen Telefonanschluss werden dann Daten hin- und her geschickt. Mit DSL können Sie auf derselben Leitung surfen und telefonieren. DSL funktioniert über eine Leitung aus Kupferdraht, die von den meisten Telefongesellschaften deutschlandweit verlegt worden ist. Besonders in den neuen Bundesländern wurde aber mit Glasfaserkabeln gearbeitet und deswegen ist DSL dort nicht überall verfügbar.

Die Kupferdrahtleitungen nutzen Frequenzbereiche außerhalb des Sprachbereichs und das übertragene Signal wird mithilfe eines Splitters herausgefiltert. Diesen müssen Sie an Ihrer Telefondose anbringen und dann steht dem Highspeed Surfen fast nichts mehr im Wege.

Es gibt außerdem auch noch ADSL- und SDSL-Anschlüsse, A steht für „asymmetrisch”, S für „symmetrisch”. Diese spielen besonders für die Up- und Download Geschwindigkeit eine Rolle.

Wenn Sie nun auf der Suche nach einem DSL Anschluss sind dann empfehlen wir Ihnen die DSL Flatrate.

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